Anke Klaaßen

Geboren 1983 in Karlsruhe studierte Anke Klaaßen Literatur-Kunst-Medien und Philosophie an der Universität Konstanz und Florenz. Dem Bachelor-Studium folgte ein Drehbuch-Studium an der Filmakademie Baden-Württemberg. Dort entstanden verschiedene Kurzfilme,  unter anderem im Rahmen des Ateliers Ludwigsburg-Paris in Zusammenarbeit mit SWR/Arte. Während des Studiums arbeitete sie als  freie Journalistin für verschiedene Tages- und Jugendzeitungen, als Altenpflegerin, Callcenter-Agentin und Erlebnis-Pädagogin. Reisen und Freiwilligenarbeit führten sie nach Südostasien, in die Mongolei und Marokko. 2012 wurde sie für das Autorenförderprogramm racconti der Filmförderung Business Location Südtirol ausgewählt.

Nach dem Diplom-Abschluss folgte ihr erster Langfilm „Kinder des Lichts“,  eine Geschichte über fünf Kinder auf der Flucht vor dem syrischen Bürgerkrieg.   Seit der Geburt ihrer Tochter 2013 lebt sie wieder in Konstanz am Bodensee. Dort gründete sie mit Freunden das „Piratonautentheater“, ein mobiles Figurentheater für Kinder, das 2014 unter anderem mit dem Fluchtschiffprojekt der Musikgruppe Strom und Wasser in deutschen Flüchtlingsheimen unterwegs war. In Konstanz spielt sie außerdem bei dem interkulturellen Maskentheater „Theater ohne Grenzen“ und absolvierte 2017 eine Weiterbildung als Naturpädagogin. Für den Jahrgang 2017/2018 wurde sie von der Akademie für Kindermedien (AKM) im Bereich Film als Stipendiatin ausgewählt und entwickelte im Rahmen des Programms das Kinderfilm-Projekt "Murmeltiergeflüster". Im Juni diesen Jahres erschien ihr erstes Kinderbuch "Das Nebelmännle vom Bodensee" beim Verlag Urachhaus. 2019 entstand auch in Zusammenarbeit mit Albert Kümmel der Baumpfad "Der Wald kommt in die Stadt", ein Erzählweg entlang neu gepflanzter Bäume in Konstanz.


Hier ein Link zur Augustausgabe des a tempo-Magazins mit einem Beitrag der Autorin zur Rubrik "Am Schreibtisch":  "Von Wurzeln und Flügeln"